Das erste Mal, dass ich Perazza besuchte, war vor vielen Jahren, noch im alten Werk von Magis. Ich hoffte auf ein Gespräch mit ihm und den Beginn einer Zusammenarbeit mit Magis. Meine Freundin und heutige Frau Nienke, die mit mir arbeitet und auf allen meinen Reisen dabei war, begleitete mich.

Das Gespräch mit Perazza floss dahin, ein Thema führte zum anderen und am Ende schaute er mehr auf Nienkes künstlerische Arbeiten als auf meine Entwürfe. Er interessierte sich sehr für ihre Kreativität und bat sie, einige Spiegel zu entwerfen. Ich glaube, es waren diese komischen Spiegel, die beim Hineinsehen ein verzerrtes Bild zurückwerfen. Schließlich wurde nichts aus diesem Projekt und ich habe die Freude, mit Magis seit nunmehr vielen Jahren zusammenzuarbeiten. Aber ich denke so gerne an diese Episode zurück, weil sie mich daran erinnert, dass Perazza stets aufrichtig an jeder Kreativität interessiert ist, nicht nur am Designer. Er scheut sich nicht, Inspirationen auch an völlig unerwarteten Orten zu suchen.

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