Zaha Hadid

Von 1972 bis 1977 studierte Zaha Hadid an der Architectural Association in London.
Sie gründete das Architekturbüro Zaha Hadid Architects und wurde international auch für ihre Lehrtätigkeit und theoretischen Arbeiten bekannt. Ihre dynamischen und innovativen Entwürfe basieren auf über dreißig Jahren der Experimente und revolutionären Forschung in Stadtplanung, Architektur und Design. Hadids Interesse gilt einer rigorosen Schnittstelle zwischen Architektur, Landschaft und Geologie. So bezieht sie in ihre Planungen stets die natürlichen Gegebenheiten und vom Menschen errichtete Systeme ein und experimentiert mit modernsten Techniken. Aus diesem Prozess ergeben sich häufig überraschende und dynamische architektonische Formen.
Hadid trat dem Office for Metropolitan Architecture (OMA) bei und lehrte an der Architectural Association, gemeinsam mit den OMA Partnern Rem Koolhaas und Elia Zenghelis; bis 1987 betreibt sie bei AA außerdem ein eigenes Studio. Derzeit unterrichtet sie an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien und hatte eine Gastprofessur an der Universität von Yale, New Haven, Connecticut.

Zaha Hadid wurde 2004 mit dem Pritzker-Architektur-Preis ausgezeichnet (gilt als Nobelpreis für Architektur). In den letzten drei Jahrzehnten waren ihre Arbeiten Gegenstand von Retrospektiven, die von der Kritik einhellig mit Beifall bedacht wurden. Hadids Beitrag für die Architektur wird weiterhin von den maßgeblichsten internationalen Institutionen anerkannt. 2010 wurde sie vom TIME Magazin in die Liste der 100 einflussreichsten Persönlichkeiten in der Kategorie Denker aufgenommen.

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