timeline

magis, design ohne grenzen
eines italienischen unternehmens.

1976 im Nordosten Italiens, dem für seine dynamische Industrie berühmten Teil des Landes, von Eugenio Perazza gegründet “einem Unternehmer, der klare Fragen zum Design stellt, die bereits ein wesentlicher Teil der Antwort sind, vor allem wenn sie von begabten Designern aufmerksam bearbeitet werden” (Giampiero Bosoni, Domus 941, November 2010), ist Magis ein Referenzunternehmen, wenn qualitativ hochwertiges Design das Ziel ist.

Der Erfolg beruht auf dem Bestreben, einem breiten Nutzerpublikum funktionell und technisch hochwertige Artikel anzubieten, die gemeinsam mit renommierten Vertretern des internationalen Designs erarbeitet wurden: nicht nur ein ästhetisches, sondern auch ein ethisches und poetisches Konzept.

Stefano Giovannoni, Jasper Morrison, Konstantin Grcic, Ronan & Erwan Bouroullec, Marc Newson, Ron Arad, Naoto Fukasawa, Marcel Wanders, Philippe Starck, Zaha Hadid und Thomas Heatherwick sind nur einige der Designer, die mit Magis einer großen Kollektion von Produkten Form gegeben haben, jedes Objekt mit einer eigenen Geschichte und einer Persönlichkeit, die in Wohnräumen und kollektiven Bereichen ihren Ausdruck findet.

Bestimmt für ein internationales Publikum (der Exportanteil liegt bei 85%), sind alle Produkte von Magis zu 100% “Made in Italy”: eine hochwertige Garantie, in Einklang mit einer Tradition, die aus ihren kulturellen und handwerklichen Wurzeln über eine stilistische Evolution und den industriellen Fortschritt der letzten zwanzig Jahre des vorigen Jahrhunderts, weiterhin zum wertvollsten Besitz des Unternehmens gehört.

Anfang 2010 übersiedelte Magis an den neuen Firmensitz in Torre di Mosto (VE), Betriebsfläche von insgesamt 98.000 qm, der aus zwei separaten Gebäuden besteht: die Logistik, Lager- und Montagehallen auf 15,000 qm und das 3,500 qm große Gebäude für die verschiedenen Büros und das Showroom. Die wichtigsten Produkte der Kollektion sind in dem Showroom zu sehen: Bombo von Stefano Giovannoni, der zu den meist-imitierten Designermöbeln gehört, Steelwood Chair von Ronan & Erwan Bourollec, ausgezeichnet mit dem Compasso d’Oro ADI 2011, Me Too, die gemeinsam mit berühmten Designern und Experten in Pädagogie entwickelte Kollektion für Kinder. 2008 wurde auch Trioli (design Eero Aarnio) der Kollektion Me Too mit dem Compasso D’Oro ausgezeichnet, 2014 wurde diese überaus begehrte Anerkennung dem Kreisesessel Spun (design Thomas Heatherwick) zuteil.

Neben diesen Auszeichnungen und zahllosen weiteren, bedeutenden internationalen Designerpreisen, wurden Produkte von Magis in die permanente Kollektion so bedeutender Museen wie das MoMA in New York, das Victoria and Albert Museum in London und das Centre Pompidou in Paris aufgenommen.

1976

Gründung von Magis srl in Motta di Livenza (Treviso)

1984

Umzug in den ersten echten Sitz

Nuovastep Design Andries & Hiroko Van Onck 1984 war das Jahr der Stehleiter Step, ein Entwurf von Andries und Hiroko van Onck. Beim ersten Auftritt zeigte man ihr die kalte Schulter, denn eine Leiter passt nicht in ein Möbelgeschäft, sondern gehört in Geschäfte für Haushaltsartikel. Dann kam es wie es kam, die Stehleiter Step wurde zum großen Erfolg gerade in Möbelgeschäften. Step war das erste Produkt, um die Batterien von Magis aufzuladen, sowohl hinsichtlich Design als auch wirtschaftlicher Bilanz und sie wurde zu einem auch von renommierten Häusern überaus häufig kopierten Gegenstand. 2003 erhielt sie nach einem Restyling den neuen Namen Nuovastep.

1997

Bombo design Stefano Giovannoni Bombo - 1996 erstmals vorgestellt - ist in der allgemeinen Vorstellung zum Paradebeispiel eines modernen Barhockers geworden. Bombo überzeugt nicht nur durch Zweckmäßigkeit, sondern auch durch eine attraktive Lösung der Sitzschale aus spritzgegossenem ABS, die mittels Gasdruckfeder höhenverstellbar ist und in verschiedenen Farben angeboten wird. Heute ist Bombo ein Kultgegenstand, der einen Stil kreiert hat. Unendliche Male kopiert und nachgeahmt. Aber Bombo bleibt Bombo. Seine Kopien sind eine andere Geschichte, ein anderes Kapitel, das nichts mit Kreativität und Design zu tun hat.

1998

Dish Doctor Design Marc Newson Dish Doctor: ein Abtropfgestell aus Polypropylen, bestehend aus zwei Schalen mit runden Kanten, die im Spritzgießverfahren hergestellt werden. Geschirr jeder Größe findet sicheren Halt zwischen den vielen Stiften mit rundem Kopf, die farblich abgesetzt sind. Zwei ebenfalls runde Besteck-Abtropfbehälter stechen aus diesem Wald von Stiften hervor und lassen Dish Doctor wie einen Schiffsrumpf aussehen. Wie Newson erläutert: “Ich habe dieses Projekt in jedem Detail kontrolliert, sogar die Verpackung. Wir haben ein Rapid-Prototyping gewählt und konnten von 3D ohne weitere Änderung sofort zum Werkzeug übergehen. Das Abtropfgestell wird aus Polypropylen hergestellt wie alle Produkte dieser Art, aber der technische Standard von Magis ist so hoch, dass ein fantastisches Endprodukt entstanden ist!”

Magò Design Stefano Giovannoni Mit dem Besen Magò nimmt auch ein anspruchsloses Haushaltsgerät Farbe an und glänzt mit ästhetischen Werten. Der Besen hat einen besonderen Griff, der angenehm in der Hand liegt und dem ganzen Gegenstand eine Einheitlichkeit in Form und Material verleiht. Hergestellt aus glasfaserverstärktem Polypropylen mit dem Verfahren der Gaseinspritzung, ist Magò auch der erste Besen, der selbständig stehen kann.

2000

Air-Chair, design Jasper Morrison
Air-Chair ist der erste einteilige Stuhl, der mit Air-Moulding-Technik hergestellt wird. Air-Chair, aus Polypropylen und in verschiedenen Farben angeboten, eignet sich auch für den Außenbereich und wird als „Stuhl im Zeitgeist und Klassiker von morgen“ definiert.
So beschreibt ihn Eric Kentley vom Design Museum London: “Der Stuhl Air-Chair von Jasper Morrison ist ein absolutes Meisterwerk. Er ist außerordentlich. Angenehm in der Optik, maßvoll im Preis, verfügt der Stuhl über zwei Eigenschaften, die hochwertiges Design ausmachen: Schlichtheit und zeitlosen Stil“.
Anspruchsvolle Technik trägt dazu bei, den Gegenstand zur Einheit zu formen.

2001

Umwandlung der Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Aktiengesellschaft

2003

Chair_One, design Konstantin Grcic
Eine Sitzschale aus Druckguss-Aluminium, die aus vielen leeren Dreiecksflächen besteht.
Chair_One ist in einem gewissen Sinn wie ein Fußball aufgebaut, eine Serie von ebenen Elementen, die miteinander in einem bestimmten Winkel zu einer dreidimensionalen Form verbunden werden.
Dabei wird das Potential der Druckgusstechnik voll genutzt, mit der komplizierte, dreidimensionale Geometrien aus Metall (in diesem Fall Aluminium) möglich sind.
Das Ergebnis ist ein Stuhl, bei dem die leeren vor den vollen Volumen überwiegen und seine ästhetische Qualität prägen: heute ein Stuhl im Zeitgeist und mit Sicherheit ein Klassiker von morgen.

2004

Boogie Woogie, design Stefano Giovannoni
Normalerweise sind mit Büchern vollgeräumte Bücherregale schöner, als wenn sie leer sind.
Bei Boogie Woogie ist das nicht unbedingt der Fall. Es ist nicht nur ein Bücherregal sondern auch ein Element, das Ihre Lieblingsgegenstände aufnehmen kann und mit einigen wenigen Büchern und Nippsachen ausgesprochen attraktiv ist, mit den schwungvollen Wellen, die sich in vertikalen und horizontalen Linien kreuzen.

SEGGIOLINA POP, design Enzo Mari Pop, ein Kinderstuhl in klassischen Formen im Design von Enzo Mari, ging 2004 erstmals in Produktion und war der erste Artikel der Kollektion Me Too. Hergestellt wird der Stuhl aus geschäumtem Polypropylen und ist mit einem Gewicht von nur 850 Gramm superleicht, aber dennoch überaus robust. So können Kinder ihn selbst und ohne Hilfe der Erwachsenen transportieren und beliebig in der Wohnung aufstellen.

2005

Puppy, design Eero Aarnio
Tiere haben einen besonderen Raum in der Kinderwelt, indem diese erwachsen werden. Kinder haben oft ein Tier als Lieblingsspielzeug und manchmal haben sie auch ein leibhaftiges Tier als Spielgefährte. Ich wuchs in einer Stadt auf und sorgte mich für eine streunende Katze, während meine Frau, die auf dem Land aufwuchs, sich für einen Krähenjungen sorgte. Aber Hundejungen sind von den meisten Kindern geliebt und das hatte ich im Kopf, als ich begann, Puppy zu entwerfen. Ich wollte nur die Hauptmerkmale eines Hundejungen in meiner Puppy hervorzuheben, wie die Kinder machen, wenn sie ihre ersten Tiere zeichnen: Kopf, Körper, Beine.
Die Wahl des richtigen Materials war einen anderen wichtigen Umstand zu betrachten, da Materialien und Produktionsprozess einen direkten Einschlag auf Design haben. Runde Formen werden ganz gut mit Plastik hergestellt, weil die grösste Stärke mit der geringsten Materialmenge erhalten wird. Ausserdem lieben Kinder runde mehr als eckige Formen.

Déjà-vu , design Naoto Fukasawa Déjà-vu: ein schlichter Hocker, klassisch, mit dem Sitz aus Aluminium-Druckguss, Beine aus fließgepresstem Aluminium (in glänzender oder lackierter Ausführung). Der Gegenstand im puristischen Design passt sehr gut zur Kategorie Supernormal, die von Fukasawa mit Jasper Morrison kreiert wurde. Wie Issey Miyake erläutert: “Déjà-vu, das Gefühl, bereits hier gewesen zu sein, etwas schon erlebt zu haben oder jemanden von früher zu kennen. Das Design von Fukasawa erweckt magische Erinnerungen, die in jedem von uns schlummern. Wenn auch schwach und flüchtig, die Erinnerung ist da. Naoto Fukasawa ist ein brillanter Autor von Fabeln, die Träume lebendig machen und sich 24 Stunden pro Tag verwirklichen”.

2006

Gründung von MagisJapan in Osaka (Japan)

Voido, design Ron Arad Der Schaukelstuhl sollte eigentlich durch Blasformen hergestellt werden und wurde 2005 auf der Mailänder Messe als “Formling” gezeigt, technisch deutlich unausgereift, unterschätzt von Magis und auch vom Designer. Zahlreiche Versuche brachten kein positives Ergebnis, die Lösung der technischen Probleme wollte absolut nicht gelingen. Schließlich gab man die Fertigung von Voido durch Blasformen auf und wählte die Formgebung im Rotationsverfahren. So entstand dieses neue Modell mit einer entschieden besseren ästhetischen Definition.

2007

Umzug in das neue Logistikzentrum in Torre di Mosto (Venedig)

First, design Stefano Giovannoni Nach Air-Chair, stellt Magis mit dem Stuhl First eine neue Pionierleistung (daher auch der Name First) bei Air-Moulding-Verfahren vor: ausgehöhlt werden nicht nur die Teile des Gestells mit einem reduzierten, runden Querschnitt, sondern ausgedehnte, komplexe Volumen wie die gesamte Sitzschale und Rückenlehne. First ist also ein Stuhl mit sehr komplizierten, technischen Inhalten, der nach vier Jahren der Studien und Versuche entstanden ist.

2008

Steelwood Chair, design Ronan & Erwan Bouroullec
Steelwood Chair entsteht aus der Kombination der zwei klassischen Materialien Holz und Stahlblech. Gemeinsam ergeben sie einen schlichten, aber gleichzeitig ungemein eleganten und raffinierten Stuhl, der sich perfekt in jedem Ambiente einsetzen lässt.
Steelwood Chair ist aber bewundernswert auch wegen seiner technischen Inhalte.
Die Formgebung der Rückenlehne erforderte erhebliche technologische Studien und es waren nicht weniger als zehn zusätzliche Arbeitsgänge notwendig, um die endgültige Kurvenlinie zu erhalten.

2010

Umzug von Magis Firmensitz in Torre di Mosto (Venedig) und Eröffnung der neuen Büros und des neuen Ausstellungsraums

Spun, design Thomas Heatherwick Mit Spun brachte Thomas Heatherwick eine überraschende Wendung in ein klassisches Möbeldesign: ein zweckmäßiger Stuhl, erhalten aus einem einzelnen Profil, das um 360° drehbar ist. Spun ist ein Gegenstand, der den typischen Regeln von Heatherwick trotzt und mit der Vorstellung einer statischen Skulptur spielt, die zum fröhlichen Designerstück wird. So ist Spun in der aufrechten Position eine Skulptur in der Form einer Vase, aber wenn sie sich auf einer Seite aufstützt, kommt der spielerische Charakter der Form zum Vorschein: der Benutzer kann sich beim Sitzen auf Spun schaukelnd drehen und sogar eine Drehung um 360° ausführen.

2011

Cyborg, design Marcel Wanders
In dem Entwurf des Stuhls Cyborg von Marcel Wanders besteht die industrielle Komponente aus den vier Beinen mit dem Sitz aus Kunststoff in schlichten, fast elementaren, gewollt “nicht designten” Linien und der handwerkliche, “designte” Anteil aus der Rückenlehne, die aus Peddigrohr, Schichtholz oder Massivholz sein kann, oder aber gepolstert mit schönen Stoff – oder Lederbezügen, und die in Zukunft auch aus Schmiedeeisen oder anderen Materialien gefertigt werden kann. Eine endlose Design-Geschichte, in der die Rückenlehne Ausdruck und Ästhetik des Gegenstandes bestimmt.

Cu-Clock, design Naoto Fukasawa Die Wanduhr Cu-Clock bezieht ihre Anregung von einer klassischen Kuckucksuhr, die in stilisierter Form aus einem modernen Material hergestellt wird: ABS im Einspritzverfahren.

Magis Proust, design Alessandro Mendini Ich glaube, dass viele den von mir entworfenen Sessel „Poltrona di Proust“ bereits kennen. Es ist ein romantischer Barocksessel, auf den von Hand unendlich viele Farbtupfer mit der Technik des Divisionismus aufgemalt werden. Punkte nehmen alle Flächen in Besitz, vom Stoffbezug bis zu den Holzverzierungen. Es ist ein Re-DESIGN, eine Collage aus Barocksessel und einem Ausschnitt aus dem Bild einer Wiese des französischen Malers Signac. Seit 1978 wird der Sessel Proust in zahlreichen farblichen Varianten, Materialien und Größen hergestellt, sogar aus Keramik und Bronze, er war überall in der Welt und in zahlreichen Museen zu sehen. Jetzt wird er in einer überraschenden, neuen Version angeboten. Ein Paradoxon, das Gestalt angenommen hat. Der Sessel Proust ist zu einem industriellen Produkt geworden, das im Rotationsverfahren aus Kunststoff hergestellt wird: der neue “Magis Proust” ist ein technisches und industrielles Juwel. Eine neue Energie aus Farben und Stimmungen für einen zeitlos gültigen Gegenstand. (Alessandro Mendini)

Piña, design Jaime Hayón Mit Piña, der von Jaime Hayón für Magis designt wurde, sollte ein Stuhl aus Stahldraht für den Außenbereich kreiert werden. Der Sessel, ein kompliziertes, industrielles Erzeugnis, entstand in zahlreichen Experimenten, die Magis und Hayón auf der Suche nach einem neuen, dynamischen Designkonzept durchführten. Entstanden ist ein raffinierter Gegenstand, der sowohl für Innen- als auch Außenbereiche geeignet ist; dabei wird Holz mit einem Stahldrahtgeflecht im Rautenmuster verbunden, was der Rückenlehne eine magische Optik verleiht.

2012

01 — Eröffnung eines Showrooms bei Design Post in Köln

04 — Eröffnung eines Showrooms in Mailand (Corso Garibaldi, 77)

09 — Eröffnung des neuen Showrooms in Tokyo (1-2-3 Kitaaoyama Minato-ku)

Zartan, design Philippe Starck with Eugeni Quitllet Das Design Unternehmen Magis strebt seit jeher danach, sich durch seine Produkte von der Masse abzuheben. Dafür steht auch der Firmenname, er ist lateinisch und bedeutet „mehr als“. Im April 2010 konnte das Familienunternehmen eine Zusammenarbeit mit Philippe Starck lancieren. Ziel dieser Zusammenarbeit war, die Qualität und Innovation der Magis-Produkte noch stärker hervorzuheben. Magis beauftragte also den Designer mit der Entwicklung eines Eco-Produkts, das aus natürlichen, recycelbaren und umweltfreundlichen Materialien hergestellt werden sollte. Philippe Starck hat sein neues Werk für Magis auf den Namen Zartan getauft. Dieser wurde aus dem Anagramm von Tarzan gebildet, das Symbol für reine Natur ist.

Tom and Jerry – The Wild Bunch, design Konstantin Grcic Der Entwurf von Tom and Jerry ist das Restyling eines klassischen Werkstatthockers. Der dreibeinige Hocker (in zwei verschiedenen Höhen) wird aus massiver Buche mit den mechanischen Teilen aus vorgeschmiertem Kunststoff hergestellt, der einfache Mechanismus sorgt für bequemes Sitzen und lässt sich leicht in der Höhe verstellen. Der Gegensatz zwischen der Schönheit und optischen und taktilen Qualität von Buchenholz und dem Kunststoff der mechanischen Teile, ist ein stilistisches Mittel, das einen vielseitigen Gebrauch des Möbels in jedem Ambiente, im Arbeits- oder Wohnbereich ermöglicht: im kreativen Studio und im Kinderzimmer, im modernen, trendigen Lokal und im Kindergarten, die Dreibeiner Tom and Jerry finden überall den passenden Platz und erfüllen perfekt ihre primäre Funktion.

12 — eröffnung des neuen Hong Kong (Shop 105 Home Square, Shatin)

2013

Traffic, design Konstantin Grcic Traffic ist eine aus Drahtgefl echt-und Polsterelementen bestehende Möbelkollektion. Das perfekte Zusammenspiel zwischen der dreidimensionalen Linienführung des Stahlgestells und den klaren geometrischen Formen der Polster bildet eine deutliche Abgrenzung zur üblichen Formgebung von Drahtmöbeln. Das Konzept besticht gleichermassen durch lässige Schlichtheit, sorgfältig ausgearbeitete Details, klug gewählte Proportionen und unaufdringliche Eleganz.

Folly, design Ron Arad Die Demarkationslinie, die Bildhauerei und Design trennt, ist in den Werken Ron Arads sehr dünn. Seine Kreationen, ob sie nun einem praktischen Zweck dienen oder eine rein ästhetische Funktion haben, sind stets durch Bewegung und zarte Linien geprägt, die seinen Arbeiten trotz der schlichten, elementaren Formen einen ungemein dynamischen Charakter verleihen. Der kreative Prozess Ron Arads entsteht aus dem Ausdruckspotential der Materialien und geht über die bloße Zweckmäßigkeit weit hinaus. Gegenstände, plastische und expressive, nehmen Leben an und können zu Produkten für einen Massenvertrieb weiterentwickelt werden. Wie Folly, eine Sitzbank, die aus Polyethylen in Rotationsformtechnik in einer einzigen Farbe (Braun in Cortenstahl-Optik) hergestellt wird und sowohl für Außen- als auch Innenbereiche geeignet ist: ein skulpturaler Gegenstand, der vor allem eine spezifische Funktion hat.

2014

Tibu, design Anderssen & Voll
Tibu ist ein extrem schlichter, grundsätzlicher und kalligrafischer Hocker. Die runde Sitzfläche und die Fußstütze verfließen in einer einzigen Form, während das Untergestell und die Säule wie Elemente in gegenseitiger Harmonie verbunden sind. Der Hocker ist einfarbig, aber die Materialien der verschiedenen Teile ändern sich je nach Funktion: von polyesterlackiertem Stahl der Struktur bis hin zum Polyurethan der Sitzfläche, die es auch mit einem hochwertigen Bezug aus dem Stoff Kvadrat gibt. Tibu wird als pneumatisch höhenverstellbar oder in zwei fixen Höhen und einer grossen Auswahl an Farben angeboten, die sich vielfältigen Gegebenheiten im Wohn- und Contract-Bereich anpassen.

2015

Officina, design Ronan & Erwan Bouroullec
Eisen schmieden, ein Bearbeitungsprozess, der dem Metall zwischen Hammer und Amboss Form gibt, hat eine tausendjährige Geschichte. Mit dieser Technik sind im Laufe der Menschheitsgeschichte unzählige Gegenstände des täglichen Gebrauchs und Kunstobjekte entstanden. Die Kollektion der Tische Officina untersucht die Möglichkeiten, in der Auseinandersetzung mit einer uralten Technik eine neue, kreative Sprache zu entwickeln: eine weitere Etappe in der bewährten Zusammenarbeit von Magis mit den französischen Designern Ronan und Erwan Bourollec, aus der in den nunmehr 15 Jahren zahlreiche, erfolgreiche Projekte hervorgegangen sind. Für die Kollektion Officina ist aus dem gemeinsamen Schatz der Forschung und Erfahrung ein System von schmiedeeisernen Tischbeinen in einer originellen Geometrie hervorgegangen, die Platten unterschiedlicher Größen und Materialien tragen können: Stahl, Holz, Glas. Ein absolut minimalistisches Design trifft auf den Reiz eines uralten Rohstoffes, lebendig in seinen feinen Unregelmäßigkeiten, die jedes Stück dieser Kollektion einmalig machen: mit einem unverkennbar industriellem Flair, aber überaus exklusiv und elegant.

2016

Milà, design Jaime Hayón

Stellen Sie sich vor, etwas mit Plastik zu machen, was mit Holz unmöglich ist. Mit dem Knowhow von Magis, Pionier in Einspritzverfahren mit Gas, ist es uns gelungen, einen mobilen, ausdrucksstarken Stuhl herzustellen, der auf Formen der katalonischen Moderne, elastisch und dynamisch, aufbaut. Wir haben einen wirklich eleganten Kunststoffsessel kreiert, der sich in einem bereits gesättigten Markt hervortut. Für mich war es eine Herausforderung: bisher hatte ich immer mit Materialien gearbeitet, die eine Geschichte von tausenden Jahren hinter sich haben, wie Holz, Metall und Keramik, und nun versuchte ich mich erstmals an einem Produkt aus Kunststoff. Es hat mir gefallen. (Jaime Hayón)