Richard Sapper

Richard Sapper wurde 1932 geboren. Nach dem Studium der Philosophie, Anatomie und Technik, erhielt er sein Diplom in Wirtschaftswissenschaft an der Universität München.
Seine Karriere als Designer begann in der Abteilung für Automobildesign der Daimler Benz in Stuttgart, bevor er nach Mailand zog, wo er zuerst bei Architekt Giò Ponti und dann in der Kreativabteilung der Rinascente tätig war. 1959 machte sich Sapper selbständig und entwarf Rundfunkgeräte für Telefunken und Uhren für Lorenz. Anfang 1960 arbeitet Sapper erstmals mit dem italienischen Architekten Marco Zanuso zusammen, was der Beginn einer Langzeit-Partnerschaft werden sollte. Gemeinsam waren sie Design-Berater bei Brionvega, ein italienischer Elektronik-Konzern, für den TV- und Rundfunkgeräte entworfen wurden. In den 1970er Jahren ist Sapper Berater von FIAT für die Entwicklung von experimentellen Autos und von Reifenstrukturen für Pirelli: er entwickelte das Konzept für ein Auto mit flexibler Karosserie, die den Aufprall bei Unfällen reduzieren sollte. Ab 1980 ist Sapper Chefberater für Industriedesign bei IBM und später bei Lenovo, wo er das Design der Personal Computer des Unternehmens in aller Welt überwacht.

Das Hauptinteresse von Sappers Arbeit konzentriert sich auf technisch komplexe Probleme. Er entwickelte und designte eine breite Palette von Produkten, wie beispielsweise Schiffe und Autos, Computer und andere elektronische Geräte, Möbel und elektrische Haushaltsgeräte. Er arbeitete für Alessi, Artemide, B&B Italia, Brionvega, FIAT, Heuer, Kartell, Knoll, IBM, Lenovo, Lorenz Milano, Magis, Molteni, Pirelli und viele andere.
Im Laufe seiner Karriere blieb Sapper auch der akademischen Welt verbunden: er lehrte und hielt Vorträge an Universitäten in aller Welt.
Richard Sapper erhielt zahlreiche Preise, seine Produkte und Entwürfe sind in ständigen Ausstellungen zahlreicher Museen in aller Welt vertreten.

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